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Burnout-Behandlung

Welche Möglichkeiten es gibt, Burnout zu behandeln.

1. Burnout-Selbsthilfe

2. Rosinenübung gegen Stress

… probieren Sie es selbst aus …

Programm zur Streßbewältigung

Rosinenübung gegen Streß

Vor wenigen Monaten noch schluckte der Ge­schäfts­führer eines Industrieunternehmens jeden Tag drei Pillen, um den An­forderungen seines Berufes über­haupt noch gewachsen zu sein – bis ein schwerer Herzinfarkt ihm gnadenlos die Grenzen seiner Be­lastbarkeit vor Augen führte. Seit seiner Genesung nimmt Herbert K. seinen verantwortungsvollen Posten zwar wieder unein­geschränkt wahr, und trotzdem hat sich sein Le­ben vollkommen verändert. Die “Rosinenübung” ist nur ein Element des neuarti­gen Programmes zur Streß-Bewältigung, von dessen Le­bensnotwen­digkeit er sich an der Natu­raMed-Klinik in Bad Waldsee überzeugen ließ.

Jeden Tag um dieselbe Zeit lehnt sich Herbert K. entspannt in seinem Schreib­tischsessel zu­rück und holt drei Rosinen aus dem Beutel in seiner Schublade. Während er be­wußt tief und gleichmäßig ein- und ausatmet, betrachtet er jede der getrockneten Trauben ganz genau – ihre Farbe, ihre Form, den Fur­chenverlauf in der Schale – so intensiv als hätte er noch nie zu­vor eine Rosine gesehen. Aufmerksam befühlt er ihre Konsistenz, nimmt ihr Aroma wahr, führt dann jede Frucht ein­zeln zum Mund und kaut sie genau 50 mal, bevor er sie schluckt, um ihren Geschmack möglichst in­ten­siv zu genie­ßen.

Eine persönliche Empfehlung von Dr. Vinzenz Mansmann

LÄCHELN STATT BERUHIGUNGSPILLEN

3. Hilfe von Angehörigen

4. ambulante Therapie

5. stationäre Therapie

6. Hilfe beim Helfersyndrom

Hilfe beim Helfersyndrom

Der erste Schritt:

  • erkennen und zu akzeptieren, dass sich hinter unserer Hilfsbereitschaft ein “eigennütziges” Motiv verbirgt.
  • Das Helfen ist nur Mittel zum Zweck. Wir wollen uns wichtig und gebraucht fühlen und so unser Selbstwertgefühl aufputschen.
  • Wir brauchen vielleicht den Hilfsbedürftigen mehr, als dieser uns braucht.

Der zweite Schritt:

  • herauszufinden, wie wir das Bedürfniss nach Anerkennung auf anderem Wege als durch Helfen erfüllen können.
  • Häufig ist hierzu eine professionelle psychotherapeutische Hilfe notwendig.
  • Wir müssen z.B. herausfinden:
  • “Wer bin ich, wenn ich nicht in der Rolle des Helfers bin?” und
  • “Welche Wünsche habe ich für MEIN Leben?”
  • Ziel ist, dass wir uns wertvoll fühlen, ohne etwas dafür zu tun, ohne anderen helfen zu müssen.